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26/09/2011 / Raika

Social Media Hack

Das schlimmste ist eigentlich, wenn Facebook mich total unproduktiv macht. Da sitze ich hier und will eigentlich einen Blogeintrag verfassen, über ein Thema, das mich heute im Unterricht beschäftigt hat. Und dann nervt Facebook so dermaßen rum, dass es schon fast weh tut.  Und immer mehr vergeht mir die Lust zuschreiben. Mein Thema, meine Gedanken, meine Argumente, meine schier unlösbaren Fragen rücken immer weiter nach hinten in meinem Bewusstsein. Bis sie dann verschwinden und unwichtig werden. Bis es vielleicht halb 12 ist und ich eigentlich schlafen sollte, weil ich morgen umd halb 7 aufstehen muss. Aber das will ich nicht, weil ich mir trotzdem noch nicht ausreichend Gedanken gemacht habe über den Unterricht von Social Media. Wie ich heute eine Präsentation hatte und nicht einfach alles erklären konnte. Nicht weil ich es nicht wüsste, sondern stand mir mal wieder mein extrem begrenzter, englischer Wortschatz im Weg und hat mich nicht gehen lassen. Dazu kam noch die Scheu vor alles und jedem, die mich weiter zurückweichen ließ, bis ich die Leinwand anstieß und zum herum wabern, wedeln und pendeln brachte. Was mir wiederum unglaublich peinlich war -was eigentlich alles noch verschlimmerte.

Mein Problem tauchte aber noch etwas später auf. Als unser Prof die Idee hatte, wir sollten im Praxisprojekt die sozialen Netzwerke sozusagen “hacken”. Sie kreativ für einen anderen Zweck nutzen. Irgendein beliebiges Netzwerk oder eine andere virtuelle soziale Umgebung dafür nutzen unser Projekt zu dokumentieren. Damit jeder einen leichten Zugriff dazu hat.

Wie wir nämlich feststellten, nutzt niemand so wirklich die E-Learning Umgebung OPTIMA, die von der Hochschule zur Verfügung gestellt wird. Man lädt sich die Präsentationen. Vielleicht noch ein paar gescannte Buchkapitel. Und das war’s. Jedenfalls kann ich sagen, das läuft besser als mit OPAL. Das nutzen wir nämlich in Mittweida. Sollten wir nutzen. Aber das ganze Userinterface, das äußerst hässliche Design und die absolut undurchdachte Navigationsstruktur macht ein sinnvolles und produktives Arbeiten bzw Lernen mit OPAL unmöglich. Also OPTIMA hat eine einfachere Navigation, ist aber auch nicht schön. Eine sehr pragmatische Lösung.

Wie und vor allem wo können wir nun unsere Projekte am besten aufarbeiten und dokumentieren? Und hier entsteht mein Problem. Mir fiel auf den ersten Ansatz nichts ein. Auf dem zweiten auch nicht. Facebook lasse ich hier mal komplett aus der Überlegung heraus. Ich möchte niemanden dazu nötigen müssen, sich bei Facebook anmelden zu müssen, um an dem Projekt, Diskussionen, Recherche etc. teilnehmen zu können. Was könnte man statt dessen machen? Einen gemeinsamen Twitter-Account für die Gruppe erstellen und so alles Dokumentieren. Ehrlich gesagt verläuft/ versendet sich bei Twitter alles so dermaßen schnell, dass ich nicht denke, es sei eine praktikable Lösung. Es würde sich zu Recherchezwecke anbieten, um sich auch mit anderen austauschen zu können, Atrikel/ Seiten zu empfehlen. Nicht aber um das gesamte Projekt zu fassen.

Es sollte ein Netzwerk sein. So wie ein Wiki. Dafür bräuchten wir aber auch genügend Webspace. Hier fehlt aber auch wieder die “Kreativität” ein Netzwerke zu hacken. Denn ein Wiki ist schließlich für solche Probleme gemacht.  Wir müssen abwegiger denken.

Am abwegigsten wäre wohl Listgeeks.
Was ist gut: Man kann seinen Aufgaben und den Bereichen, an denen gearbeitet werden muss eine Gewichtung geben. Man muss sich Gedanken machen, was ist wichtiger als das andere. Man kann einfach seine Zeitpläne chronologisch in eine Liste setzen. Und trotzdem kann man in einer anderen Liste sagen, was als erstes gemacht werden muss, was am meisten Zeit und arbeit in Anspruch nehmen würde. Man kann auflisten wer der Projektteilnehmer welche Aufgaben zu erledigen hat.
Wo treten Probleme auf: Über all da, wo man eigen geschaffene Dokumente weiter geben möchte. Linklisten können verdammt unübersichtlich werden. Und Bilder haben quasi überhaupt keinen Platz. Aber ganz ohne Bilder arbeiten? Wer will das schon?

Lösung: Man bräuchte einen zweiten Dienst mit dem man Dokumente und alles andere teilen kann. Sowas wie Minus oder Dropbox.

Leider finde ich immer noch keine andere perfekte Lösung. In jeder bräuchte man zwei verschiedene Dienste, die man Nutzen müsste. Ein Bookmarking Netzwerk, wie Zootools, wär auch eine Überlegung wert. So hätte man alles an einer Stelle und könnte es zusammen sammeln. Jeder könnte seinen eigenen favorisierten Dienst weiter nutzen. Es müsste einfach nur public sein.

Formspring wäre auch was. Erstmal alle entstehenden Fragen formulieren. Einfach alles als eine Frage formulieren. So lässt es sich gleich einfacher arbeiten, wenn man immer wieder versucht die Fragen ausreichend zu beantworten. Fragen sind das wichtigste um geistig weiter zu kommen.

Ich könnte endlos so weiter machen. Alles hat seine stärken und schwächen, aber letztendlich wird nichts alle bereiche vollkommen abdecken. So ist das. Der Hack muss clever gelöst werden

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