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19/04/2011 / Raika

Mirrors im Comet

Klar, wie da immer so ist steht man vor verschlossener Tür. Nein, also nicht ganz, denn ich sollte über den Magnet in den Comet Club kommen. Mensch, das man das nicht früher erfährt als dann, wenn man vor der Tür steht. Das war letzten Mittwoch. Der erste Tag der re:publica übrigens auch. Ich dachte ich tu mir was gutes und besuche nebenbei noch einige Konzerte.

Wie ich also in den Laden stolperte meinte der Kartenabreißer zu mir „gerade richtig!“. Weil es war 21 Uhr und das Konzert sollte eigentlich zu der Zeit anfangen. Weit gefehlt ich konnte mir sogar noch ne Mate gönnen bevor es los ging. Denn die Herren ließen sich noch ne dreiviertel Stunde Zeit. Aber dann endlich. Vier Männer in Anzügen komplett mit Weste und schmalem Schlips. Und die Bühne stand voller Systhies. Was die alles aufgefahren haben! Es war auch nicht anders zu erwarten. Mirrors machen Musik im Stile von Depeche Mode und sehen auch so aus und überhaupt.

Lautstärkenmäßig ging das Publikum schon gut ab. Aber bewegt hat sich kaum einer, bis auf dem nervig wippenden Kerl direkt vor mir.

Was mir aber fehlte war, dass ein kleines bisschen auf das Publikum eingegangen wird… das war mehr so mäßig aber der Sänger hat eine sehr putzige Lache. Aber wie Mirrors agierten auf der Bühne war auch sehr interessant. Denn zwei waren scheinbar nur Deko, die drückten die Knöpfe völlig emotionslos von der zweiten Reihe aus. Die standen schon fast im Schatten der Bühne. Dagegen der Sänger und der letzte Typ, gingen völlig zur Musik ab-oft war das sehr witzig anzusehen. Mit den Händen auf den Synthies bäumten sie sich auf und ließen sich wieder fallen.

Die Musik aber hat mich einfach nur fasziniert. Klar bin ich zu jung um was von der New Wave-Phase etwas mitgekriegt zu haben. Ich habe Depeche Mode früher auch nicht besonders gemocht. Aber jetzt passen Mirrors irgendwie super in mancher Tage Stimmung.

Eine Zugabe gab es auch noch, und das obwohl das Publikum nicht “Zugabe” rief. Aber wahrscheinlich hat sich noch keiner dazu aufgerafft mal rauszukriegen, was die Englischen Musikfans immer rufen, wenn sie eine Zugabe wollen. Stattdessen wurde so lange geklatscht bis sie wieder hervor kamen. Dazu muss man sagen, dass sie ganze Zeit ein Sample weiter lief. Das war also geplant, ja und ich hab’s aufgedeckt. Danach ging nämlich die Musik ganz aus.

Haha, und weil’s so toll war wollte ich mir ein T-Shirt kaufen. Weil die Größe S aber verdammt klein aussah wollte ich eine M erfragen -war aber aus. Im Gegenzug wollte mir der Typ eine Männergröße S anbieten, mit der Begründung ich könne das T-Shit ja heiß waschen, damit es einläuft. Oder die zweite Variante war, es mit einem Gürtel um die Taille zu tragen, würde auch immer gut aussehen. Mehr als verwirrt nahm ich dann aber lieber das Girlieshirt, welches sehr tight sitzt.

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