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09/03/2011 / Raika

Unerwartetes Reply

Wenn man unerwarteterweise und eigenltich mehr als Erinnerungsstütze und eigene Rüge etwas bei Twitter postet. Da hat man meist nicht im Hinterkopf, dass wirklich einer mitliest. So passierte es, dass ich heute folgendes postete:

Jetzt habe ich seit 2 Wochen das Spex-magazin und noch nicht einmal die CD beachtet :O

Ja das war wirklich schade, weil ich die normalerweise immer als erstes in mein Radio schmeiße. Weil die letzten 2 Wochen aber nicht wie immer waren, habe ich auch das vergessen.

Was ich nicht erwarte ist, dass das Spex wohl nach dem eigenen Namen bei Twitter sucht und dann bei mir ankommt. Promt kam die Schelte:

@mmepassepartout Dann wird es aber höchste Eisenbahn! Zur Strafe musst du sie jetzt 3-mal hintereinander anhören und dann Feedback geben ;D

Gut 3x habe ich es nicht geschafft sie zu hören, aber ich habe mir Gedanken gemacht. Mit dem ersten Lied kann ich leider wenig anfangen. Mich stört der Gesang. Der Rest klingt wie von den Editors.

Die ersten drei Lieder klangen beim ersten Mal hören ziemlich ähnlich. Ich habe sie in die Kategorie Avantgarde-Electro gesteckt. Sehr speziell und experimentell. Wie Aosuke, und dass ich Aosuke kenne, heißt auch nur: Ich höre es. Und alle drei Lieder würden gut auf ein Audiolith Mixtape passen. (neu Vielleicht war Aosuke nicht der richtige Vergleich, eher Dos Stilettos oder Der Tante Renate teilweise. Aber Audiolith passt trotzdem)

Titel 4 von Discodeine reißt mich jetzt nicht vom Hocker. Dafür ist Cut Copy schön entspannt zu Anfang, wird zum Sommerhit, aber nicht aufdringlich und geht dann zum Dub-Song-Nr 6 über. Den Track stelle ich mir vor zu hören, wenn ich wieder in Berlin clubben war, gegen halb 10 Uhr mich auf den Weg nach Hause mache. Verstrahlt,  mit zufriedenem Grinsen und in Gedanken an die jetzt schon vergangene Nacht.

Weiter geht es mit Verfolger-“Need For Speed”-Musik, die nur nicht viel Speed inne hat. Es landet bei einem Song, der mich an “A 60´s Troubadour” von Krakow Loves Adana erinnert. Verrückt, aber es klingt so. Es ist der Song, der mich jedesmal bei durchhören von Krakaow Loves Adana aufhorchen läss.

Alles sehr stimmig bis dahin. Aber was passiert bei Lied 9? Dagobert ist schon ein schlimmer Künstlername -keine Frage. Und da lass ich nicht mit mir reden. Ein Song der dann auch noch “Hochzeit” heißt, bedeutet mir, dass es nichts gutes sein kann. Ein eintöniges Lied eine langweilige Stimme, Texte bei denen ich einen kalten Schauer gekomme. Der erste Wunsch kommt auf, die CD auszuschalten.

Aber ich gebe nicht auf. Es gibt immer ein Song, bei dem ich nicht verstehe.

Um die Vielfalt zu wahren wird schnell ein Rap-Song eingespielt. Damit man sofort vergisst, was davor war. Der ist dann auch so kurz, dass man den nicht lange im Kopf behält. Lieber kommt man zu Musik, die sich “Ostsee” nennt. Bei der man aber nur vom Meer singt, mit der leisen Vorahnung, dass sich die Band an 1000 Robota orientiert.

Danach verliere ich die Lust weiter zu machen. Und plötzlich ist da ein Lied, das mich in den ersten 10 Sek gefangen hält. Mich auch nicht loslässt. Ich kann es auch nicht eingrenzen. Es kommt mir bekannt vor. Es ist wie Karen Ann oder Kaki King, ich bin mir aber nicht sicher.

“Boeing 737” und das Lied von Michaela Meise kenne ich schon. Deshalb kann ich jetzt wenig dazu schreiben. Zu dem Lied von Michaela Meise kann ich nur sagen: Es war das erste Lied, bei dem ich bewusst das Radio ausgeschalten hatte, weil ich es einfach nicht mehr ertragen hatte. So sehr ich Byte fm mag, das war in dem Moment zu viel für mich. Und das genau dieses Lied bei der CD vom musikexpress, den ich 3 Tage später hatte, auch noch das erste der CD ist -ich wollte garnicht mehr weiter höhren. Schön dass es beim Spex das letzte Lied ist…

NEU: Das mal als Nachbetrachtung nach dem ich “eine Nacht drüber geschlafen hab”.
Die beiden Lieder, die ich hier so stark kritisiere, haben einfach das schwere Los gezogen, dass sich der Gesang nicht einfach in den Rest der Musik einfügt. Sowas stört mich schnell. Ich nehme den Gesang beim ersten Hören als Art “Instrument” wahr. Nicht als Gesang und Text. Das erst später.

Überrascht war ich auch von 15 Songs. Es kam mir besonders viel vor. Beim Vergleich mit den anderen Spex-CDs aber fiel mir auf, dass es immer so viele waren. Beim Blick auf die ME-CDs merkte ich meinen Fehler. Der ME hat nur rund 10 Songs auf der CD.

Insgesamt ist diese CD wie viele andere vom Spex, definitiv kein Mainstream. Aber mit 1, 2 Liedern, dies es schaffen könnten. Das ist gut so. Und mich stören immer gut 2-3 Lieder der CDs. Aber auch das ist gut so.

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