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04/03/2011 / Raika

Notlügen sind auch gut

Ich will hier niemanden anschwindeln, aber es ist ein kleiner Hinweis auf mein letztes Konzert. White Lies sind die Notlügen. Und die Show, die sie aufgefahren hatten, war einfach nur fett. Eine ganze Menge an Licht haben sie aufgefahren. Ich glaube an dem Abend wurd allein in der C-Halle genauso viel Strom verbraucht, wie in ganz Berlin. Das Licht war schon echt heiß, muss ich sagen. Hätte ich nicht gedacht und überhaupt nicht erwartet.

Verrückterweise musste ich das die ganze Zeit mit dem Konzert der Dunkes Of Windsor im Comet vergleichen. Warum auch immer. Wahrscheinlich weil für mich beide Bands fast gleichwertig sind. Aber die einen spielen im kleinen Club, die anderen in der großen Halle. Aber eignetlich kann man beides nciht vergleichen. Denn mein erstes Urteil hieß: Die Dunkes Of Windsor waren besser. Es kam cooler rüber, wie sich die Band in Instumentals hingegeben hatte. Scheinbar kam das einfach und der Sänger dachte sich: Okay. Und ging zur Seite weg oder gar von der Bühne. Der Rest konnte sich austoben.

Aber die White Lies hatten einfach nicht den Spielraum sowas zu machen. Die Lieder standen. Die Setlist stand. Das Licht war perfekt abgestimmt. Es hätte alles zerrisen, wenn die Band spontan was geändert hätte. Dafür war es auch auf eine eigene Weise sool. Eben weil das Licht so durchgeplant war.

Einen kleinen Patzer haben sie sich doch erlaubt. Schade, weil sie zu hoch eingestiegen sind. Das Konzert mit “A Place To Hide” zu beginnen, war ein kleines Risiko. Und ich würde es eher als “zum Aufwärmen” bezeichnen. Denn der Sänger war dürftig. Am Anfang war ich noch überrascht von der wirklich super tiefen Stimme -in echt! Und auch so, die Lieder des ersten Albums klangen, wie von Platte. Verrückt. Hat man selten. Ist auch gut so, meistens. Zu den Live-Liedern kann ich nur sagen: besser als auf Platte. Mag daran liegen, dass ich die CD noch nicht sooft gehört hatte. Aber vollends überzeugt hat sie mich erst mit dem Konzert.

Ich muss auch sagen, ich brauchte ne weile um selbst mitzugehn. Vielleicht so 3 Lieder. Lag wohl auch daran, dass ich schon übermüdet hinkam. Was soll’s es war ein Konzert, alter -von den White Lies! Nu da ich locker war, haben mich die andern Leute nicht weiter gestört. Auch nicht die zwei Möchtegernproduzenten, zumindest würde ich einen so bezeichenen. Der sich bei der Verband schon über das Schlagzeug ausgelassen hatte. Naja, bewunderte er noch seinen guten Freund, der allerhand Kram und Instrumente bei sich stehen hat und alles bedienen kann. Das muss man ja auch. Auf die kritische Frage: Und was macht der eigentlich? (abzielend auf den Beruf) Antwort: “Na Musik halt.” Entlarvt… super spezifische Bezeichnung. Es mischt nicht, er spielt nicht in einer Band, er ist kein Produzent… Er macht halt Musik und so. Alles klar.

Aber die Vorband war auch schon so eine Sache, so “speziell” dass ihr der wohl einen eigenen Artikel gönne.

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